EU-"Steuerstreit": Bundesrat muss Gegenmassnahmen vorbereiten

AUNS: Es gibt definitiv nichts zu verhandeln

Medienmitteilung 14. Mai 2007


Nachdem nun die EU den so genannten "Steuerstreit" von der juristischen Ebene auf die politische Ebene des Ministerrates verlagert hat und definitiv Verhandlungen erzwingen will, appelliert die Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz (AUNS) an den Bundesrat, dem Druck aus Brüssel keinesfalls und unter keinem Titel nachzugeben. Die AUNS akzeptiert keinerlei Einschränkungen der schweizerischen Steuersouveränität. Die so genannt "kreativen" Lösungen, die gewisse Kreise in unserem Land fordern, sind letztlich ein Kniefall gegenüber den Brüsseler Steuervögten.

Der Bundesrat muss der Europäischen Union ohne Wenn und Aber klar machen, dass unser Land auch in Steuerfragen souverän ist und dass darüber definitiv nicht verhandelt wird. Ebenso muss er gegenüber Brüssel klar machen, dass er die Steuerhoheit der Kantone schützt.

Im weiteren muss der Bundesrat eine überzeugende Abwehr-Strategie gegenüber den arroganten Druckversuchen der EU entwickeln: Er muss wirksame Gegenmassnahmen im Detail prüfen und vorbereiten - insbesondere den Stopp weiterer Zahlungen aus der Zinsbesteuerung, keine Verhandlungen über Kohäsionszahlungen an Rumänien und Bulgarien sowie Einschränkungen beim Transit-Schwerverkehr.

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