AUNS: Wir akzeptieren weder EU-Zoll- noch Steuervögte!

Medienmitteilung 22. August 2007


Die Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz (AUNS) ist nicht bereit, die Schikanen, welche die EU nun auch noch bei der Zollabfertigung gegenüber der Schweiz aufbauen will, zu akzeptieren. Nachdem die EU bereits unsere Steuerhoheit angreift und uns das EU-Land Deutschland beim Luftverkehr schikaniert, sollen die Schweizer Firmen nun auch noch gezwungen werden, Warentransporte aus Drittländern 24 Stunden im Voraus bei den EU-Grenzposten anzumelden. Die EU-Bürokraten setzen uns mehr und mehr unter Druck und zeigen ihr wahres Gesicht.

Was will Brüssel - in landesverräterischer Weise unterstützt von SP-Exponenten und anderen Anpassern - eigentlich noch mehr? Bekanntlich liefern wir der EU jährlich gegen 400 Millionen Franken Steuern aus Zinserträgen ab; wir zahlen 1 Milliarde Franken an die EU-Oststaaten und voraussichtlich Hunderte von Millionen an Rumänien und Bulgarien. Wir zahlen über 30 Milliarden Franken für die NEAT, und Millionen von EU-Transitlastwagen belasten uns. Dazu kommt, dass die Schweiz der zweitwichtigste Exportmarkt für die EU ist; über 900'000 EU-Bürger leben bei uns, und über 190'000 Grenzgänger profitieren von der Schweiz.

Die AUNS verlangt vom Bundesrat eine härtere Verhandlungsführung sowie die Vorbereitung und nötigenfalls die Einführung von Retorsionsmassnahmen. Solche Gegenmassnahmen können von der Verschärfung unserer Zollkontrollen gegenüber der EU bis zur Sistierung der Zinsbesteuerung gehen. Wir lassen uns unsere Handlungsfreiheit und unsere Souveränität nicht durch EU-Vögte wegnehmen.

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