Die Schweiz: Europäisches Hauptquartier der Farc-Terroristen? AUNS fordert rasches Handeln vom Bundesrat.

Medienmitteilungen vom 15. August 2008


Die Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz (AUNS) verlangt von Aussenministerin Calmy-Rey und vom Gesamtbundesrat, dass dem Treiben von „Aktivisten“ der kolumbianischen Terroristenorganisation Farc auf Schweizer Boden rasch ein Ende gesetzt wird. Es ist krass neutralitätswidrig und widerspricht unseren rechtsstaatlichen Grundsätzen diametral, wenn Terroristen in unserem Land geduldet werden und die Schweiz sogar selbst als ihr „europäisches Hauptquartier“ bezeichnen, in dem anderem das „Fundraising“ (Mittelbeschaffung) für die Farc koordiniert wird.

Zudem genügt es in keiner Weise, wenn Bundesrätin Calmy-Rey nach den schwerwiegenden Turbulenzen wegen der Komplizenschaft ihres „persönlichen Beraters“ und „Mediators“ Jean-Pierre Gontard mit den Farc-Terroristen (die man im Aussenpolitischen Departement nach linker Manier immer noch als „Rebellen“ und „Freiheitskämpfer“ verklärt) in Bogota einen 100-jährigen Freundschaftsvertrag feiert und einigermassen nett in die Runde zu lächeln versucht. Denn die Vorwürfe sind derart brisant, dass die kolumbianische Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen den „Mediator“ Gontard weiterführt.

Als neutrales Land haben wir zumindest dafür zu sorgen, dass von unserem Staatsgebiet aus keine terroristischen Aktivitäten begünstigt oder gar unterstützt werden. Die AUNS verlangt vom Bundesrat, dass er das Parlament und die Öffentlichkeit in der „Angelegenheit Kolumbien“ rasch und umfassend orientiert, dass er der schweizerischen Neutralität Nachachtung verschafft und dass er terroristische Aktivitäten in unserem Land strikte unterbindet.

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