
Aus Anlass des 70. Jahrestages der Kriegsmobilmachung vom 2.9.1939 spricht die AUNS den hunderttausenden von Wehrmännern und Frauen, die in gefahrvoller Zeit gewaltige Opfer für die Freiheit und die Unabhängigkeit unseres Landes und Volkes erbracht haben, ihren Dank und ihre Anerkennung aus. Die Gedenkanlässe, die Anfang September 2009 durchgeführt werden, sind mehr als gerechtfertigt.
Faktenwidrig kritisieren Besserwisser heute aus der warmen Stube heraus die militärisch und politisch Verantwortlichen jener Zeit. Sie wollen nicht wahr haben, dass die damaligen Wehranstrengungen und der hohe „Eintrittspreis“ entscheidend dazu beigetragen haben, dass die Schweiz von direkten Kriegseinwirkungen verschont blieb. Und sie versuchen unter völliger Verkennung der Tatsachen, das Réduit, das General Guisan nach dem Fall Frankreichs befohlen hat, als „Demutsgeste“ gegenüber den Nazis zu disqualifizieren. Solche Unterstellungen sind absurd. Tatsache ist: Es ist den damals Verantwortlichen gelungen, das Schweizer Volk und rund 300'000 Internierte und Flüchtlinge vor Krieg, vor Zerstörung, vor Tod, Hunger und Elend zu bewahren. Die unerschütterliche Wehrbereitschaft war dabei von entscheidender Bedeutung. Der Aktivdienstgeneration, dem General und den Verantwort-lichen jener Zeit gebührt deshalb unser Dank und unser Respekt. Auch heute und morgen gilt: Wer dem Anpassertum frönt und nicht bereit ist, für die Freiheit und die Unabhängigkeit einzustehen und dafür zu kämpfen, läuft Gefahr, beides zu verlieren. Die AUNS setzt sich deshalb ohne Wenn und Aber für eine moderne Milizarmee ein, die in der Lage ist, unser Land und Volk zu schützen und zu verteidigen.